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Konzept

 

Beim Konzept der Gedankenskulptur wird die gedankliche Vorstellung eines Objektes mit Hilfe von Worten definiert. Form, Grösse, Beschaffenheit von Material und Oberfläche werden in der Folge aber nicht materiell umgesetzt sondern bestehen nur in der Fantasie der ausführenden Personen. Einer der besonderen Reize, auf der gedanklichen, nicht-materiellen Ebene zu bleiben, besteht darin, dass nicht real existierende Materialien verwendet werden können. Vermeintlich feste Objekte entstehen aus Grundstoffen wie beispielsweise Nebel oder Wolken; sie können aber auch durch die optische Umsetzung von Gerüchen oder sprachlichen Ausdrucksformen und den damit verbundenen Gefühlen oder Assoziationen geschaffen werden. Auch Klänge oder Geräusche können auf diese Weise verarbeitet werden. Die auf Textplatten definierten Vorstellungen werden in der Folge visualisiert und in den dafür vorgesehenen Raum projiziert, wobei die Vorstellungen in Innen- oder Aussenräumen installiert werden können.

Idee und Konzept der Gedankenskulptur werden seit 1991 von Reto Jeltsch entwickelt und umgesetzt. Einblicke in die Vorgeschichte und Hintergründe dieser konzeptuellen Arbeit gibt folgender Link:

Nebulöse Vorstellungen von Butter & Schneefall- Ein fiktives Interview über die Arbeit mit imaginärer Kunst

 

 

Grundlagen und Werke, die sich mit gedanklichen Arbeiten auseinandersetzen, wurden aber punktuell bereits seit Anfang des letzten Jahrhunderts von verschiedenen Künstlern geschaffen. Verweise darauf finden sich im Kapitel Links dieser Webseite.